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BMI (Body-Mass-Index)-Berechnung

Das ist allerdings nicht immer leicht zu erkennen. Auch wer nicht übergewichtig ist, kann zu viel Fett und gleichzeitig zu wenig Muskelmasse im Körper haben. Körperfett über 25% bei Männern und über 35% bei Frauen ist gesundheitlich bedenklich.

Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht [kg] dividiert durch das Quadrat der Körpergröße [m2].

Folgende Tabelle zeigt die empfohlenen BMI-Werte für verschiedene Altersgruppen:

Alter

BMI

19-24 Jahre


25-34 Jahre


35-44 Jahre


45-54 Jahre


55-64 Jahre


>64 Jahre 

19-24


20-25


21-26


22-27


23-28


24-29

Klassifikation

Männlich

Weiblich

Untergewicht 

Normalgewicht

Übergewicht

Adipositas

massive Adipositas

<20 

20-25

25-30 

30-40 

>40 

<19

19-24

24-30

30-40

>40

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Blutzuckermessung

Diabetes – wir begleiten Sie vom Test bis zur Therapie


Diabetes mellitus, im Volksmund auch als Zuckerkrankheit bekannt, kennt zwei verschiedene Formen:

Typ-1 Diabetiker entwickeln diese Stoffwechselerkrankung bereits im Kindes– und Jugendalter.

Typ-2-Diabetiker erkranken irgendwann im Laufe ihres Lebens. Dabei spielen Gewicht, Lebens- und Essgewohnheiten eine wichtige Rolle. Diabetes Typ 2 ist immer seltener eine klassische Krankheit älterer Menschen, sie kann bereits in jungen Jahren auftreten. Um Spätschäden zu vermeiden, ist eine frühe Diagnose entscheidend. Die Symptome werden von den Betroffenen oft erst bemerkt, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist – dabei gehört Diabetes Typ 2 inzwischen zu den häufigsten Volkskrankheiten.

Warnsignale

Bei Diabetes Typ 2 treten meist keine eindeutigen Symptome auf, sodass die Krankheit oft über Jahre unentdeckt bleibt. Als Folgen können irreversible Schäden an Blutgefäßen und Nerven auftreten.

Folgende Symptome können auf eine Diabetes-Erkrankung hinweisen:

  • Sehstörungen
  • großer Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Heißhungerattacken
  • Juckreiz
  • vermehrte Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Überprüfen Sie Ihre Risikofaktoren

Sollten ein oder mehrere der genannten Risikofaktoren zutreffen, empfehlen wir Ihnen einen Blutzuckertest zu machen.

  • Übergewicht
  • Verwandte ersten Grades, die an Diabetes Typ 2 leiden
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • wenig Bewegung über einen langen Zeitraum
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Kinder mit einem Geburtsgewicht über 4000 g

Ursachen: Bei Diabetes Typ 2 wird zwar von der Bauchspeicheldrüse genügend Insulin produziert, es gelangt jedoch nicht mehr in ausreichendem Maße in die Zellen, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. In der Folge steigen sowohl der Insulinspiegel als auch der Blutzucker immer weiter an.

Die Blutzucker-Bestimmung: Der Blutzuckerspiegel wird nüchtern gemessen und in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Ein winziger Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt, um mit einem Teststreifen und einem Messgerät den Glukosespiegel zu bestimmen. Ein normaler Blutzuckerwert bei Nüchternheit liegt zwischen 65 und 100 mg/dl oder 3,5-5,5 mmol/l. Ein Wert über 100mg/dl oder 7,0 mmol/l ist ein eindeutiger Hinweis auf Diabetes. Liegt der gemessene Wert über 140 mg/dl oder 8,0 mmol/l sind Gegenmaßnahmen dringend angeraten.

Diagnose: Legen unsere Testergebnisse den Verdacht auf Diabetes nahe, raten wir Ihnen dringend zu einem Arztbesuch. Dieser kann die Diagnose durch eine Blutentnahme bestätigen und Sie sofort über notwendige Maßnahmen informieren.

Ein einfacher Test kann Gewissheit bringen – schnell, unkompliziert und zuverlässig.

Wir messen Ihren Blutzuckerspiegel. Bitte kommen Sie nüchtern zu uns, da der Test sonst zu wenig Aussagekraft hat.